Filmkritiken.

BOHEMIAN RHAPSODY

[…] Dennoch bin ich zufrieden. Zufrieden, wie über 135 Minuten Musik gefeiert wird von einer Band, die Musik gelebt, geliebt und zelebriert hat. Die eine Ära geprägt und Menschen zusammengebracht hat. Die gegen Konventionen gekämpft und Songs für die Ewigkeit geschrieben hat. Zusammen mit der starken Performance von Rami Malek erlebt man in etwas über zwei Stunden einen Lobgesang auf unfassbar gute Musik, die bis heute für klatschende Hände, Gänsehaut und nickende Köpfe sorgt. […]

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A Quiet Place

[...] Trotzdem sollte man A Quiet Place gesehen haben, denn alleine für die darstellerischen Leistungen und die starke erste Hälfte lohnt sich der Ausflug in diese Dystopie. Ich hoffe nur, das Publikum ist in großen Cineplex-Kinos in der Lage, sich ruhig genug zu verhalten, um die angespannte Grundstimmung auch wirken zu lassen.


Solo: A Star Wars Story

[...] So ist alles, was man sieht, zwar "nett" und teilweise auch richtig unterhaltsam, aber es steht dann doch die Frage im Raum, welchen Mehrwert mir dieser Film gibt? [...] Aber am Ende dreht er sich um eine der beliebtesten Figuren mit dem wohl größten (Fan-)Mythos in der STAR WARS Welt und wenn dann "nur" ein generischer Film übrig bleibt, der der Figur zwar nichts wegnimmt, ihr aber auch gar nichts gibt, dann sollte man den $inn eines solchen Filmes vielleicht doch hinterfragen.

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Tomb Raider

So bleibt am Ende eine gute, valide Spielverfilmung, die eigentlich das Zeug und viele gute Szenen hat, Fans - wie mich - zu begeistern, nur um am Ende doch wieder an den typischen Verfilmungs-Krankheiten zu scheitern und von einem Trope zum nächsten zu hechten. TOMB RAIDER ist eine gute Verfilmung, aber eben dann doch ein recht belangloser Film als solches. Schade.


Ghostbusters (2016)

[...] So verkommt GHOSTBUSTERS zu einem ärgerlichen, redundanten Grusel-Komödchen, das ohne den großen Namen sang- und klanglos in der Filmgeschichte untergegangen wäre. Dafür können weder die Damen etwas, noch Paul Feig. Es ist einfach ein Projekt, das außer Sony niemand so wirklich wollte und brauchte. Wenn man schon Bill Murray mit anwaltlicher Gewalt in den Film pressen muss, sollte man generell hinterfragen, ob eine Neuinterpretation wirklich Not tut.

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